Chemie

Experiment des Monats

Chemikalien-Index

Acetessigsäure, Acetessigsäure (C4H6O3)
(3-Oxobutansäure) Farblose, viskose, stark sauer reagierende Flüssigkeit. In Wasser sehr gut löslich. Zerfällt beim Erhitzen auf 100°C in CO2 und Aceton. Acetesigsäure gehört zu den Ketonkörpern, den Abbauprodukten der Fettsäuren. Bei bestimmten Stoffwechselkrankheiten kann sie im Harn auftreten und dort nachgewiesen werden.
-> 05/2001
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Acetessigsäureethylester, Acetessigester (C6H10O3)
(Acetessigester, Ethylacetoacetat, 3-Oxobutansäure-ethylester) Farblose, leicht ölige Flüssigkeit mit aromatischem Geruch. Mit Wasser wenig, mit den meisten organischen Lösungsmitteln beliebig mischbar. Wässrige Lösungen von Acetessigester bilden mit Eisen(III)-Ionen rotviolette Komplexe.
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-> 04/2000 - 01/2004
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Aceton, Aceton (C3H6O)
(Propanon, Dimethylketon) Farbloses, leicht flüchtiges organisches Lösungsmittel mit aromatischem Geruch, leichtentzündlich. Läßt sich mit Wasser und fast allen organischen Lösungsmitteln gut mischen. Aceton ist ein wichtiges Basisprodukt in der chemischen Industrie (Weltjahresproduktion über eine Million Tonnen) und wird darüber hinaus als Lösungs- und Extraktionsmittel verwendet. R 11 - S 9, 16, 23, 33
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-> 08/1999 - 12/1999 - 05/2001 - 09/2007 - 11/2011 - 09/1012
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Alizarin S, Alizarin S (C14H7NaO7S)
(Alizarin-2-sulfonsäure Natriumsalz) gelbes, in Wasser und Alkohol leicht lösliches Pulver. Nachweisreagenz für Aluminium, Zirkon u.a.
Säure-Base-Indikator: pH 3,7-5,1 (violett -> gelb) weitere Informationen
-> 08/2013
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Alkanna Alkannin
Aus der Alkanna-Pflanze (Alkanna tinctoria) gewonnener Farbstoff, der in organischen Lösungsmitteln mit roter, in Laugen mit blauer Farbe löslich ist. Hauptkomponente: Alkannin.
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-> 06/1998
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Aluminium, Al
Unedles Leichtmetall mit sehr großer technischer Bedeutung. Wird (bei Raumtemperatur) von Sauerstoff, Wasser und verdünnten Säuren oder Laugen infolge Passivierung kaum angegriffen.
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-> 12/2003 - 04/2014
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Aluminiumkaliumsulfat Dodecahydrat, KAl(SO4)2·12H2O
(Alaun) bildet große farblose oktaedrische Kristalle. Die Wasserlöslichkeit ist stark temperaturabhängig. Wässrige Lösungen reagieren sauer.
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-> 05/2004 - 08/2013
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Ameisensäure, HCOOH
(Methansäure) Einfachste Carbonsäure, farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch. Kommt in Giftsekreten einiger Insekten (Waldameise) und Pflanzen (Brennessel) vor. Sie wurde erstmals 1670 von J. Wray beim Erhitzen von Ameisen erhalten. Ätzend. R 35 - S 2, 23, 26
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Ammoniak-Lösung, NH3 aq
(Ammoniumhydroxid, Salmiakgeist) Lösung von Ammoniak-Gas (NH3) in Wasser. Reizend. R 34, 37 - S 7, 26, 45
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Ammonium-cer(IV)-nitrat, (NH4)2Ce(NO3)6
(Cerammoniumnitrat) bildet orange-rote, gut wasserlösliche Kristalle. Nachweis-Reagens für Alkohole und Phenole. Brandfördernd, reizend. R 8, 36/38 - S 22, 28
-> 09/2007
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Ammoniumcarbonat, (NH4)2CO3
bildet weiße glänzende Kristalle. In Wasser begrenzt löslich (bei 20oC ca. 20 g / 100 ml), in organischen Lösungsmitteln praktisch unlöslich. Hauptbestandteil von Hirschhornsalz, das als Backtriebmittel für dünne Backwaren (Kekse, Lebkuchen etc.) verwendet wird (beim Backen muß NH3 vollständig entweichen können.
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-> 07/2013 - 03/2015
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Ammoniumchlorid, NH4Cl
(Salmiak) Wichtigstes Ammoniumsalz, bildet farblose Kristalle. In Wasser gut (bei 20oC ca. 37 g / 100 ml), in organischen Lösungsmitteln kaum löslich. Das Salz sublimiert bei 338oC, wobei der Dampf in NH3 und HCl dissoziiert. Wässrige Lösungen reagieren sauer.
Ammoniumchlorid entsteht als Nebenprodukt beim Solvay-Verfahren zur Soda-Darstellung oder bei der direkten Umsetzung der Gase NH3 und HCl, z.B. als weißer Belag auf Flaschen und Türen von Chemikalienschränken, in denen Salzsäure und Ammoniak-Lösung aufbewahrt werden.
NH4Cl wird vor allem als Elektrolyt in Trockenbatterien verwendet, ist aber auch an vielen chemisch-technischen Prozessen beteiligt. Gepreßte NH4Cl-Blocks kommen als Lötstein zum Einsatz. Durch Erhitzen mit dem Lötkolben verdampft das Salz uns setzt HCl frei, das Oxidschichten auf dem Lötzinn und den Metalloberflächen zersetzt.
Gesundheitsschädlich, reizend. R 22, 36 - S 22, 28
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-> 01/2000 - 01/2003 - 02/2010 - 07/2010
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Ammoniumdichromat, (NH4)2Cr2O7
Orangerote Kristalle, explosionsgefährlich, brandfördernd, reizend, giftig, vermutlich cancerogen. R 1, 8, 21, 25, 26, 36/37/38, 41, 43, 46, 49, 50 - S 28, 35, 45, 53, 60, 61
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-> 01/1998
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Ammonium-eisen(II)-sulfat Hexahydrat, (NH4)2Fe(SO4)2 · 6 H2O
(Mohrsches Salz) bildet hellgrüne, gut wasserlösliche Kristalle. Im Mohrschen Salz ist Eisen(II) erheblich stabiler als in anderen Salzen. Auch in der Lösung des Doppelsalzes erfolgt die Oxidation langsamer als sonst. Reizend. R 36/37/38 - S 24/25/26
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-> 12/2007
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Ammonium-eisen(III)-sulfat Dodecahydrat, NH4Fe(SO4)2 · 12 H2O
(Eisenalaun) bildet große, hellviolette Kristalle. Löst sich sehr gut in Wasser mit schwach gelber Farbe. S 24/25
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-> 01/2002
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Ammoniummolybdat Tetrahydrat, (NH4)6Mo7O24 · 4 H2O
farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Wichtiges Nachweisreagens für Phosphate. Reizend, gesundheitsschädlich. R 22, 36/37/38 - S 26, 36
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-> 08/2006 - 01/2016
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Ammoniumnitrat, NH4NO3
Bildet farblose, hygroskopische Kristalle, die in Wasser sehr gut löslich sind. Das Salz wird hauptsächlich zur Stickstoff-Düngung eingesetzt. Beim Erwärmen zerfällt Ammoniumnitrat in N2O und Wasser. Bei Initialzündung kann diese Zersetzung explosionsartig erfolgen, es kam bereits mehrfach zu katastrophalen Unfällen. Explosionsgefährlich, brandfördernd. R 8 - S 15, 17
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-> 01/2000 - 07/2003
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Ammoniumoxalat, (NH4)2(C2O4)
farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Ammonium-Salz der Oxalsäure. Wichtiges Nachweisreagens für Calcium-Ionen (Ca2+-Ionen ergeben mit Oxalaten einen weißen Niederschlag) Gesundheitsschädlich. R 21/22 - S 24/25
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-> 09/2006 - 12/2007
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Ammoniumsulfat, (NH4)2SO4
bildet farblose, nicht hygroskopische, gut wasserlösliche Kristalle. Die wässrige Lösung reagiert schwach sauer.
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-> 01/2005
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Ammoniumsulfid, (NH4)2S
farblose - in Lösung meist durch Zersetzungsprodukte gelbliche - Verbindung, die deutlich nach Schwefelwasserstoff riecht. Ammoniumsulfid-Lösungen werden insbesondere im anorganischen Trennungsgang verwendet. Giftig, ätzend und umweltgefährdend. R 11, 31, 34, 50 - S 16, 26, 36/37/39, 61
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-> 04/2013
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Ammoniumthiocyanat, NH4SCN
(Ammoniumrhodanid) bildet farblose, hygroskopische, in Wasser und Alkoholen gut lösliche, blättchenförmige Kristalle. Oberhalb 70°C beginnt die Umwandlung in Thioharnstoff. Ammoniumthiocyanat wird als Korrosionsinhibitor, Stabilisator in fotografischen Entwicklern und als Vulkanisationsbeschleuniger verwendet. Charakteristisch für alle Thiocyanate ist die Bildung tiefroter Eisen(III)Komplexe. Gesundheitsschädlich. R 20/21/22, 32 - S 2, 13
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-> 02/2001 - 07/2003 - 01/2011
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Amylalkohol
Gemisch aus verschiedenen Pentanolen. Hauptkomponente ist 1-Pentanol. Farblose Flüssigkeit mit eigenwilligem Geruch. Mit Wasser kaum, mit anderen Alkoholen, Estern und Ethern sehr gut mischbar. Amylalkohole entstehen als Nebenprodukt jeder alkoholischen Gärung. Die Fuselöle machen etwa 0,5% der entstehenden Alkohole aus und bestehen zu 60-80% aus Amylalkoholen, die früher hieraus gewonnen wurden. Heute erfolgt die Synthese meist durch Hydroformylierung von Butenen oder Hydrolyse von Chlorpentanen. Leichtentzündlich, reizend. R 11, 20 - S 24/25
-> 02/2001 - 09/2001
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Antimon(III)chlorid, (SbCl3)
bildet eine farblose, verformbare, stark hygroskopische Masse mit stechendem Geruch. Löslich in halogenierten Lösungsmitteln; in Wasser erfolgt sofort Hydrolyse zu SbOCl und SbO(OH). Ätzend, umweltgefährdend, möglicherweise kanzerogen. R 34, 51/53 - S 26, 45, 61
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-> 01/2012
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L-Ascorbinsäure, Ascorbinsäure (C6H8O6)
Vitamin C, bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle, schmeckt säuerlich. Für den Menschen und alle anderen Primaten, sowie für Meerschweinchen essentiell. Ascorbinsäure kommt in vielen Früchten und Gemüse vor, wird aber heute überwiegend synthetisch gewonnen. Sie ist ein starkes Reduktionsmittel.
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-> 02/2004 - 08/2007 - 10/2011
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Bariumchlorid Dihydrat, BaCl2 · 2 H2O
Farbloses Salz, bildet flache, an der Luft stabile rhomboedrische Kristalle. Giftig. R 20/22 - S 28
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-> 01/2002 - 12/2014
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Bariumhydroxid Octahydrat, Ba(OH)2 · 8 H2O
Farbloses, gut wasserlösliches Salz, wobei die Löslichkeit stark temperaturabhängig ist. Die wässrige Lösung ist eine starke Lauge. Giftig und ätzend. R 20/22, 38 - S 28
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-> 07/2003
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Benzin
Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe, i. allg. durch Destillation von Rohöl gewonnen, je nach Typ Siedepunkte zwischen 40o...240oC, leichtentzündlich. Die wichtigsten als Lösungsmittel verwendeten Fraktionen sind:
Petrolether (Wundbenzin), Pentanfraktion (Siedebereich: 40-65°C)
Ligroin (Leichtbenzin), Heptanfraktion (Siedebereich: 65-100°C)
Waschbenzin, Octanfraktion (Siedebereich: 100-140°C)
Testbenzin, Nonanfraktion (Siedebereich: 135-185°C)
R 11 - S 9, 16, 29, 33
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-> 06/1998 - 01/2001 - 02/2002 - 06/2011 - 02/2016
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Benzylalkohol, Benzylalkohol (C7H8O)
(Phenylmethanol), farblose, aromatisch riechende Flüssigkeit. In Wasser wenig löslich, mit den meisten organischen Lösungsmitteln gut mischbar. Leicht zu Benzaldehyd und weiter zu Benzoesäure oxidierbar. Gesundheitsschädlich. R 20/22 - S 26
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-> 09/2007
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Benzylchlorid, Benzylchlorid (C7H7Cl)
(α-Chlor-toluol, Chlormethylbenzol), Reagenz für die organische Synhese, giftig und cancerogen. R 45, 22, 23, 37/38, 41, 48/22 - S 45, 53
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-> 05/2007
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Bleiacetat Trihydrat, Pb(CH3COO)2·3H2O
("Bleizucker") bildet große, farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Wegen des süßen Geschmacks, wurde das Salz früher als "Bleizucker" bezeichnet. Wässrige Lösungen reagieren schwach sauer. Giftig. R 20/22, 33 - S 13, 20/21
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-> 10/2007
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Borsäure, H3BO3
Farbloses Pulver oder durchscheinende glänzende Blättchen; in Wasser und Alkoholen löslich, die wässrige Lösung reagiert schwach sauer. Beim Erwärmen bildet sich unter Wasserabspaltung Metaborsäure (HBO2) und schliesslich wasserfreies Boroxid (B2O3). R 21/22, 36/37/38 - S 26, 36/37
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-> 12/2005
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Brenzkatechin Brenzkatechin (C6H6O2)
(1,2-Dihydroxybenzol) bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Gut löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln. Brenzkatechin besitzt stark bakterizide Wirkung und ist ein starkes Reduktionsmittel. Es verfärbt sich leicht und sollte luft- und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Gesundheitsschädlich, reizend. R 22, 38 - S 24
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-> 01/2004
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Brom, Br2
Dunkel-rotbraune Flüssigkeit mit hoher Dichte (r = 3,21 g/ml). Brom und Quecksilber sind die einzigen bei Raumtemperatur flüssigen Elemente. Bromdämpfe sind noch in einer Verdünnung von 1 : 100 000 gut wahrnehmbar, daher wurde der Name des Elementes von bromos (grch. = Gestank) abgeleitet.
Flüssiges Brom und Bromdämpfe sind stark ätzend und sehr giftig. Brom verursacht auf der Haut schwere, schlecht heilende Verätzungen. Eingeatmete Bromdämpfe können noch bei Konzentrationen um 10 ppm schwere Lungenschäden hervorrufen. Bromdämpfe können mit Ammoniak abgefangen werden. R 26, 35 - S 7/9, 26
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-> 02/2005
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Bromthymolblau Bromthymolblau (C27H28Br2O5S)
(3,3'-Dibromthymolsulfonphthalein) Rosafarbenes, in Alkohol gut, in Wasser wenig lösliches Pulver. Säure-Base-Indikator: pH 6,0-7,6 (gelb -> blau)
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-> 11/2000 - 03/2003
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Bromwasser, Br2
Gesättigte Lösung von Brom in Wasser (ca. 3,5%). Ätzend. R 26, 35 - S 7/9, 26
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-> 04/2000
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n-Butanol, n-Butanol (C4H10O)
(1-Butanol) organische Lösungsmittel mit eigenwilligem, an Fuselöle erinnernden Geruch. In Wasser nur begrenzt löslich, mit den meisten organischen Lösungsmitteln beliebig mischbar. n-Butanol wird leicht über Butanal zu Buttersäure oxidiert, älteres Butanol riecht daher oft nach ranziger Butter. Leichtentzündlich, gesundheitsschädlich beim Einatmen. R 10, 20 - S 9, 16
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-> 06/2008
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tert.-Butanol, tert. Butanol (C4H10O)
(2-Methyl-2-propanol, Trimethylcarbinol) Bei Raumtemperatur feste (Smp = 26oC) organische Substanz mit campherähnlichem Geruch. Mit Wasser beliebig mischbar, löslich in Ethanol und Diethylether. tert.-Butanol dient als Esterkomponente, Antiklopfmittel und wird zur Vergällung von Ethanol eingesetzt. Leichtentzündlich, gesundheitsschädlich beim Einatmen. R 11, 20 - S 9, 16
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-> 07/1999
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Butanon, Butanon (C4H8O)
(Ethyl-Methyl-Keton, Methylethylketon = MEK) Farbloses, leicht flüchtiges organisches Lösungsmittel mit fruchtigem Geruch, leichtentzündlich; mit Wasser und fast allen organischen Lösungsmitteln vollständig mischbar. Vergällungsmittel für Ethanol. R 11, 36, 66, 67 - S 9, 16
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-> 09/1012
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tert.-Butylchlorid, tert.-Butylchlorid (C4H9Cl)
(2-Chlor-2-methyl-propan), organisches Lösungsmittel, leichtentzündlich. R 11 - S 9, 16, 29
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-> 05/2007
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Calciumchlorid, CaCl2
kommt mit unterschiedlichen Kristallwassergehalten vor. Im Handel sind das wasserfreie, sowie das Dihydrat und das Hexahydrat. Alle Varianten sind hygroskopisch und bilden farblose bzw. weiße Kristalle, die gut wasserlöslich sind. Wasserfreies CaCl2 wird als Trockenmittel verwendet. Reizend. R 36 - S 22, 24
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-> 01/2010 - 12/2014
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Calciumhydroxid, Ca(OH)2
(gelöschter Kalk) weißes Pulver oder farblose Kristalle, in Wasser nur wenig löslich mit stark alkalischer Reaktion. Ca(OH)2 entsteht aus CaO (gebrannter Kalk) beim "Kalklöschen". Die Hauptmenge wird zu Mörtel verarbeitet. Dazu wird Ca(OH)2 (früher wurde CaO verwendet) mit Wasser und Sand versetzt. Beim Aushärten nimmt der Mörtel CO2 aus der Luft auf, es entsteht CaCO3. Im Labor kann eine filtrierte wässrige Lösung von Ca(OH)2 ("Kalkwasser") zum CO2-Nachweis verwendet werden. Ätzend. R 38 - S 22, 28
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-> 06/2004 - 10/2007
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Campher, (+)-Campher (C10H16O)
(Kampfer), kommt in zwei Isomeren (und auch als Racemat) in verschiedenen Pflanzen vor. Namensgebend ist der Kampferbaum (Cinnamomum camphora), dessen Rinde und Harz (+)-Campher enthält. Campher ist in den meisten organischen Lösungsmitteln gut löslich, wirkt reizend und ist leichtentzündlich. Er besitzt einen hohen Dampfdruck, die Dämpfe können explosionsfähige Gemische mit Luft bilden. R 11, 36/37/38
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-> 09/2015
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Chlorbenzol, Chlorbenzol (C6H5Cl)
(Phenylchlorid), organisches Lösungsmittel, gesundheitsschädlich, umweltgefährdend. R 10, 20, 51/53 - S 24/25, 61
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-> 05/2007
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1-Chlorbutan, 1-Chlorbutan (C4H9Cl)
(n-Butylchlorid), organisches Lösungsmittel, leichtentzündlich. R 11 - S 9, 16, 29
-> 05/2007
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Chloroform, CHCl3
(Trichlormethan), organisches Lösungsmittel. Es besitzt ein sehr großes Lösungsvermögen für Fette und viele andere unpolare organische Stoffe. Chloroform wirkt stark narkotisch, ist aber giftig (verursacht vor allem schwere Leberschäden) und möglicherweise carcinogen. R 20, 40 - S 2, 24/25
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-> 06/1998 - 07/2004 - 05/2006 - 01/2012
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Citronensäure Zitronensäure

L-Cystein Cystein (C3H7NO2S)
(R-2-Amino-3-mercapto-propansäure), proteinogene Aminosäure. Farbloser, in Wasser, Alkohol und Essigsäure gut löslicher Feststoff. In unpolaren Lösungsmitteln unlöslich. L-Cystein kann leicht oxidiert werden. Es erfolgt Dimerisierung unter Bildung einer S-S-Bindung = Cystin.
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-> 02/2005 - 05/2005 - 10/2011 - 09/1012
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Diethylether, Diethylether (C4H10O)
Organisches Lösungsmittel mit sehr hohem Dampfdruck. Siedepunkt: 34,5°C. Hochentzündlich, bildet mit Luft bereits bei Konzentrationen ab 1,8% explosible Gemische, Selbstentzündung bei 180°C. Kann leicht Peroxide bilden, daher stets in dunklen Flaschen über Natriumhydroxid oder Natrium aufbewahren. Die Dämpfe wirken narkotisch, Diethylether kann daher in der Medizin als Inhalationsnarkotikum verwendet werden. R 12, 19 - S 9, 16, 29, 33
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-> 09/2001
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Dimethylglyoxim Dinatriumsalz Octahydrat Dimethylglyoxim (C4H8N2O2 · 8 H2O)
(Diacetyldioxim), farbloses Pulver, Nachweisreagenz insbesondere für Nickel. S 22, 24/25
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-> 06/1999
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2,2'-Dinitro-5,5'-dithio-dibenzoesäure DTNB (C14H8N2O8S2)
(5,5'-Dithiobis(2-nitrobenzoesäure), DTNB), gelblicher Feststoff, in Wasser kaum löslich. Nachweisreagenz für Cystein: Ellmann-Reagenz
-> 02/2005
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Eisen, Fe
Wichtiges Gebrauchsmetall.
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-> 02/1998 - 07/1998 - 01/2001 - 12/2007 - 01/2013
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Eisen(III)chlorid Hexahydrat, FeCl3 · 6 H2O
Orangegelbes hygroskopisches Salz, das an der Luft unter Wasseraufnahme zu einer rotbraunen Lösung zerfließt. Infolge teilweiser Hydrolyse reagiert die Lösung stark sauer. Ätzend. R 34 - S 7/8, 26, 36/37/39, 45
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-> 03/1999 - 04/2000 - 06/2000 - 08/2000 - 12/2000 - 02/2001 - 07/2001 - 01/2004 - 05/2005 - 01/2011 - 01/2011 - 10/2011 - 03/2013 - 08/2013 - 04/2015 - 04/2016 - 08/2016
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Eisen(III)nitrat Nonahydrat, Fe(NO3)3 · 9 H2O
bildet gelbliche, hygroskopische gut wasserlösliche Kristalle. Brandfördernd, reizend. R 8, 36/38 - S 17, 26
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-> 06/2005
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Eisen(II)sulfat Heptahydrat, FeSO4 · 7 H2O
(Eisenvitriol) Bildet in reinem Zustand hellblaue Kristalle. Meist ist es mit geringen Mengen Fe(III) verunreinigt und dann hellgrün. Gut wasserlöslich, unlöslich in Ethanol und Aceton. Eisen(II)sulfat-Kristalle verwittern an der Luft sehr schnell unter Wasserabgabe und Oxidation zu Eisen(III)sulfat. Gesundheitsschädlich. R 22 - S 24
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-> 10/1999 - 05/2000 - 12/2007
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Essigsäure, Essigsäure (C2H4O2)
(Ethansäure) Farblose, charakteristisch stechend riechende Flüssigkeit. Mit Wasser unbegrenzt mischbar. Schmelzpunkt: 16,5°C, Siedepunkt: 118°C. Reine Essigsäure wird - wegen ihres vergleichsweise hohen Schmelzpunktes - als Eisessig bezeichnet. Carbonsäure mit pKS = 4,75. Ätzend. R 10, 35 - S 2, 23, 26
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-> 06/2008 - 02/2009 - 06/2009 - 07/2012 - 12/2013 - 08/2017
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Essigsäureanhydrid, Essigsäureanhydrid (C4H6O3)
(Acetanhydrid) Farblose, stechend riechende und tränenreizende Flüssigkeit. Reagiert mit Wasser langsam zu Essigsäure, mit Alkoholen zu Estern. Löslich in Chlorofom und Diethylether. Ätzend. R 10, 34 - S 26
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-> 05/2006
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Essigsäureethylester, Essigsäureethylester (C4H8O2)
(Ethylacetat, Essigester) Farbloses, flüchtiges, organisches Lösungsmittel mit angenehmem Geruch. Siedepunkt: 77°C. Dämpfe reizen die Schleimhäute und wirken in höherer Konzentration narkotisch. Wichtiges Lösungsmittel in der chemischen Industrie. Leichtentzündlich. R 11 - S 16, 23, 29, 33
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-> 09/2001 - 11/2011 - 08/2017
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Ethanol, C2H5OH
(Äthylalkohol, Weingeist), organisches Lösungsmittel ..., leichtentzündlich.
Scheint zuweilen auch Probleme zu lösen, doch ist dies meist nur eine Illusion! R 11 - S 7, 16
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-> 06/1998 - 12/1998 - 01/2001 - 02/2002 - 04/2002 - 02/2003 - 05/2004 - 07/2004 - 07/2006 - 05/2007 - 09/2007 - 08/2009 - 09/2009 - 12/2012 - 10/2014 - 12/2015 - 03/2017
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Ethylenglykol Ethylenglykol (C2H6O2)
(1,2-Ethandiol, Glykol), Zweiwertiger Alkohol; farblose, viskose, süßlich schmeckende Flüssigkeit. Ethylenglykol wird heute hauptsächlich durch Hydrolyse von Ethylenoxid hergestellt und vor allem als Gefrierschutzmittel in Automobilen verwendet: Bei einem 1:1-Gemisch aus Ethylenglykol und Wasser beginnt die Eisbildung erst bei -40°C. R 22 - S 2
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Ferroin [Fe(C12H8N2)3]SO4
(tris-Phenanthrolin-Eisensulfat), Redox-Indikator, reduziert: rot, oxidiert: blau (= Ferriin).
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-> 05/1998
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Fluorescein (C20H12O5)
rotbraunes feinkristallines Pulver, in heißem Ethanol löslich, in Wasser und den meisten organischen Lösungsmitteln praktisch unlöslich. Gut löslich in Laugen, wobei sich dann eine intensive gelb-grüne Fluoreszenz zeigt. Oft wird daher das Natriumsalz des Fluoresceins verwendet, überwiegend als Fluoreszenzfarbstoff.
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-> 12/2004 - 01/2006
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Fructose Fructose (C6H12O6)
Fruchtzucker, bildet farblose Kristalle. Gut wasserlöslich. Fructose schmeckt süßer als Glucose.
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-> 03/2005 - 02/2006
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Fuchsin (C20H19N3)
roter Triphenylmethanfarbstoff, in Ethanol löslich. Ergibt mit schwefliger Säure Schiffs Reagenz zum Nachweis von Aldehyden.
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-> 08/2009
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Gallussäure Gallussäure (C7H6O5)
(3,4,5-Trihydroxybenzoesäure). Farblose Kristalle, die in kaltem Wasser nur gering, in heißem Wasser gut löslich sind (bei 20°C: 1,2g/100ml, bei 100°C: 30g/100ml). In Ethanol und Aceton gut, in unpolaren Lösungsmitteln nicht löslich. Mit Eisen(III)-Salzen entsteht ein blauschwarzer Niederschlag. Gallussäure ist ein wichtiger Bestandteil der Tannine. Sie wird außer als Gerbstoff und für Tinten auch als wichtige Synthese-Grundsubstanz benötigt. S 22, 24/25
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-> 01/2002 - 04/2015
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Gelatine
Gelatine besteht aus einem Gemisch langkettiger, teilweise hydrolysierter, Proteine. Sie wird aus Kollagen (meist von Knochen) durch Behandeln mit verdünnten Mineralsäuren und Auskochen mit Wasser gewonnen. Gelatine zeichnet sich durch ein hohes Quellvermögen aus, wobei sie die 5 - 10fache Menge Wasser aufnehmen kann. Verwendet wird Gelatine als Verdickungsmittel in Lebensmitteln (Gelees, Sülzen, Pudding ...), Bindemittel (Pharmazeutika, Kosmetika, Fotografie ...) sowie in der Mikrobiologie als Nährmedium.
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-> 07/1998 - 07/2002 - 05/2010
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Glucose Glucose (C6H12O6)
Traubenzucker. Häufigste organische Substanz (wenn man deren Polykondensate: Stärke und Zellulose, mit berücksichtigt).
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-> 08/1998 - 12/1999 - 05/2001 - 09/2002 - 03/2005 - 02/2006 - 05/2009 - 10/2011
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Glycerin / Glycerol Glycerin (C3H8O3)
(Propantriol), farblose, ölige Flüssigkeit, Bestandteil der Fette. R 36 - S 26
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-> 06/1998 - 08/2002 - 07/2015
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Glycin Glycin (C2H5NO2)
(a-Aminoessigsäure, Glykokoll), proteinogene Aminosäure. Bildet farblose, gut wasserlösliche, süßlich schmeckende Kristalle. Glycin besitzt, im Gegensatz zu allen anderen proteinogenen Aminosäuren, kein Chiralitätszentrum, sie ist nicht optisch aktiv.
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-> 09/2000 - 10/2001 - 06/2008 - 06/2009
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Harnsäure Harnsaeure (C5H4N4O3)
bildet farblose Kristalle, die in Wasser wenig löslich sind (ca. 75 mg/l), in Alkoholen und anderen organischen Lösungsmitteln praktisch unlöslich, jedoch gut löslich in Laugen. Abbauprodukt der Purine im menschlichen Organismus.
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-> 07/2010
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Harnstoff Harnstoff (CH4N2O)
(Kohlensäurediamid), bildet farblose Kristalle, gut wasserlöslich. Harnstoff entsteht im Säuger-Organismus beim Aminosäure-Abbau (Harnstoffzyklus). Die Harnstoff-Synthese durch Erhitzen von Ammoniumcyanat durch FRIEDRICH WÖHLER (1828) gilt als Beginn der modernen organischen Chemie.
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-> 02/1999 - 02/2005 - 10/2016
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Hydrochinon Hydrochinon (C6H6O2)
(1,4-Dihydroxybenzol), bildet farblose Nadeln, die in kaltem Wasser wenig, in heißem Wasser gut löslich sind. Löslich in Alkohol, Ether und Benzol. Hydrochinon wird vor allem als Reduktionsmittel in photographischen Entwicklerlösungen verwendet. Es ist reizend und wassergefährdend, möglicherweise cancerogen. R 22, 40/41/43, 50 - S 26, 36/37/39, 61
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-> 12/2000
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Indigocarmin Indigocarmin (C16H8N2Na2O8S2)
(Indigo-5,5'-disulfonsäure Natriumsalz) blauer, wasserlöslicher Farbstoff. S 22, 24/25
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-> 04/1998 - 06/1998 - 09/2002
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Indikator
(lat.: indicare = anzeigen) Am Häufigsten werden Säure-Base- und Redox-Indikatoren eingesetzt. Diese Substanzen sind je nach ihrem Zustand (sauer/alkalisch bzw. oxidiert/reduziert) unterschiedlich gefärbt.
Beispiele: Säure-Base-Indikatoren: Bromthymolblau, Kongorot, Methylorange, Methylrot, Phenolphthalein, Thymolblau. Mischindikatoren (z.B. Universalindikator, Tashiro-Mischindikator) enthalten verschiedene Substanzen.
Redox-Indikatoren: Ferroin, Indigocarmin.
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Jod, I2
Blauschwarze Kristalle, ätzend, die Dämpfe wirken reizend. R 20/21 - S 23, 25
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1-Jodbutan, 1-Iodbutan (C4H9J)
(n-Butyliodid), organisches Lösungsmittel, gesundheitsschädlich. R 10, 20 - S 9, 29
-> 05/2007
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Jodkaliumjodid-Lösung, KI·I2
(Jodjodkalium-Lösung), braune Flüssigkeit, die durch Auflösen von elementarem Jod in einer Kaliumjodid-Lösung hergestellt wird. Es entsteht dabei das I3--Anion, bei höheren Jodkonzentrationen größere Polyjodide. Durch diese Reaktion kann erheblich mehr Jod gelöst werden als in reinem Wasser. Jodkaliumjodid-Lösungen werden insbesondere in der Jodometrie verwendet, sowie als Lugolsche Lösung in der Mikroskopie und zum Stärke-Nachweis.
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-> 08/1999 - 04/2000 - 03/2004 - 08/2007 - 02/2011 - 06/2011
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Kalilauge, KOH
Lösung von Kaliumhydroxid in Wasser. Ätzend. R 35 - S 26, 37/39, 45
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-> 06/2002
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Kaliumbromid, KBr
bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle.
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-> 02/2010
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Kaliumcarbonat, K2CO3
(Pottasche) Weißes, kristallines Pulver, gut wasserlöslich. In wasserfreiem Zustand hygroskopisch. Gesundheitsschädlich, reizend. R 22, 37/38 - S 22, 28
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-> 01/2001 - 02/2002 - 03/2015
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Kaliumchlorat, KClO3
Farblose Kristalle, brandfördernd. Bei Kontakt mit brennbaren Stoffen Explosionsgefahr! R 9, 20/22 - S 2, 13, 16, 27
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-> 12/1998 - 04/2006 - 07/2011
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Kaliumchlorid, KCl
bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle; schmeckt stark salzig. In der Natur kommt es als Sylvin (reines KCl) und Carnallit (Doppelsalz aus KCl+MgCl2) vor. KCl wird als Düngemittel eingesetzt, KCl-Lösungen insbesondere als Elektrolyt-Lösungen, z.B. für elektrochemische Zellen. Kaliumchlorid ist oral ungiftig, bei Injektion einer KCl-Lösung kann Herzstillstand eintreten.
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-> 09/2006
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Kaliumchromat, K2CrO4
Gelbe Kristalle, wie alle Chromate ein starkes Oxidationsmittel. Bei Kontakt mit brennbaren organischen Stoffen besteht Explosionsgefahr, aus Salzsäure wird Chlorgas freigesetzt. Brandfördernd, reizend, giftig, umweltschädigend und vermutlich cancerogen. R 36/37/38, 43, 46, 49, 50 - S 22, 28, 45, 53, 61
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-> 01/2014
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Kaliumdichromat, K2Cr2O7
Orangerote Kristalle, wie alle Chromate ein starkes Oxidationsmittel. Bei Kontakt mit brennbaren organischen Stoffen besteht Explosionsgefahr, aus Salzsäure wird Chlorgas freigesetzt. Brandfördernd, reizend, giftig, umweltschädigend und vermutlich cancerogen. R 36/37/38, 43, 46, 49, 50 - S 22, 28, 45, 53, 61
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-> 09/2001 - 02/2002 - 07/2002 - 07/2006
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Kaliumhexacyanoferrat(II) Trihydrat, K4[Fe(CN)6] · 3 H2O
Gelbes Blutlaugensalz, bildet hellgelbe Kristalle. Bei der Reaktion des Hexacyanoferrats(II) mit Fe3+-Ionen entsteht ein tiefblauer Niederschlag, das "Berliner Blau". R 32 - S 22, 24/25
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-> 03/1999 - 10/1999 - 03/2001 - 01/2002 - 02/2014 - 08/2016 - 07/2017
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Kaliumhexacyanoferrat(III), K3[Fe(CN)6]
Rotes Blutlaugensalz, leuchtendrote Kristalle. Zersetzt sich unter Lichteinwirkung, besonders in wässriger Lösung, unter HCN-Entwicklung. (giftig!) R 32 - S 22, 24/25
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-> 07/1998 - 01/2006
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Kaliumhydrogenphosphat, K2HPO4
bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. In Alkohol praktisch unlöslich. Die wässrige Lösung reagiert schwach alkalisch. Reizend. R 36, 38 - S 22, 24
-> 01/2010 - 07/2010
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Kaliumhydrogentartrat, KC4H5O6
(L(+)-Weinsäure-Monokaliumsalz, Weinstein) Schwerlösliches Salz der Weinsäure. Weinstein kristallisiert, meist zusammen mit Calciumtartrat, aus dem vergorenen Wein aus und bildet an den Wänden der Weinfässer oft dicke Krusten. Er kann sich auch noch nach dem Abfüllen in der Flasche bilden, was als Qualitätsmerkmal gilt.
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-> 01/2001
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Kaliumhydroxid, KOH
Ätzkali, kommt meist als weiße Plätzchen in den Handel. Stark ätzend und hygroskopisch. R 35 - S 26, 37/39, 45
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-> 02/2003
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Kaliumjodat, KIO3
Farblose Kristalle, reizend, gesundheitsschädlich. Wird in kleinen Mengen dem ("jodierten") Speisesalz beigegeben. R 9 - S 17, 22, 24/25
-> 12/1998 - 04/2008 - 08/2008
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Kaliumjodid, KI
Bildet farblose, würfelförmige Kristalle. In Wasser, Methanol, Ethanol und Glycerin (relativ) gut löslich. Bei Feststoff und Lösung tritt bei längerem Luftkontakt infolge Oxidation eine leichte Gelbfärbung auf. (Jod-Freisetzung) Für jodiertes Speisesalz wird heute - aufgrund der besseren Stabilität - meist Kaliumjodat verwendet.
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-> 09/2005 - 04/2008 - 07/2011 - 02/2016
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Kaliumnatriumtartrat Tetrahydrat, KNaC4H4O6 · 4 H2O
(Seignettesalz, Natronweinstein) Gemischtes Salz der Weinsäure, bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Die Kristalle zeigen piezoelektrische Eigenschaften. Tartrate wirken als Reduktionsmittel, Seignettesalz kommt daher unter anderem bei der Versilberung von Spiegeln zum Einsatz.
Kaliumnatriumtartrat wurde um 1650 von dem französischen Apotheker SEIGNETTE durch Neutralisation von Kaliumhydrogentartat (Weinstein) mit Natriumcarbonat (Soda) hergestellt.
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-> 04/2000 - 03/2005 - 11/2007 - 12/2009 - 11/2010
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Kaliumnitrat, KNO3
(Salpeter) Farblose Kristalle, gut wasserlöslich. Brandfördernd. R 7 - S 17
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-> 02/1999 - 07/2007 - 12/2013
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Kaliumpermanganat, KMnO4
"Übermangansaures Kali", dunkelviolette Kristalle, gut wasserlöslich. Oxidiert organisches Material unter Abscheidung von Braunstein, brandfördernd, gesundheitsschädlich. R 8, 22 - S 22, 24/25
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-> 11/1998 - 02/1999 - 07/1999 - 10/1999 - 08/2002 - 06/2003 - 02/2004 - 04/2004 - 04/2005 - 06/2014
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Kaliumphosphat, K3PO4
Kaliumsalz der Phosphorsäure, bildet ein weißes, hygroskopisches Pulver, das gut in Wasser löslich ist (90g/100ml). In Alkoholen unlöslich. Eine wässrige Lösung reagiert stark alkalisch. Reizend. R 38 - S 26, 28
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-> 01/2003 - 02/2010
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Kaliumthiocyanat, KSCN
(Kaliumrhodanid), bildet farblose, hygroskopische, gut wasserlösliche Kristalle. Kaliumthiocyanat wird durch Zusammenschmelzen von Kaliumcyanid und Schwefel oder durch Umsetzung von Ammoniumthiocyanat mit Kaliumhydroxid hergestellt. Verwendung unter anderem als Komplexbildner für Fe3+-Ionen (charakteristische tiefrote Färbung), in der organischen Synthese, als Komponente von Metallbeizen, Druckfarben usw.. Gesundheitsschädlich. R 22 - S 22, 24/25
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-> 03/1999 - 10/1999 - 02/2001 - 01/2002 - 10/2011 - 01/2016
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Kobalt(II)chlorid Hexahydrat, CoCl2 · 6 H2O
Tiefrote Kristalle, giftig. Ab 35°C beginnt unter Abgabe von Kristallwasser die Umwandlung in das dunkelblaue, wasserfreie CoCl2. R 23/24/25 - S 22, 24/25, 53
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-> 03/1998 - 10/2000 - 09/2004 - 10/2007
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Kongorot Kongorot (C32H22N6Na2O6S2)
Säure-Base-Indikator (pH 3,0-5,2: blau rot); wurde als substantiver Farbstoff in der Färberei (für Baumwolle und andere Cellulose-Fasern) eingesetzt, aufgrund des Verdachts auf cancerogene Wirkung aber inzwischen durch unbedenkliche Farbstoffe ersetzt. Es wird aber noch in der Mikroskopie eingesetzt. Kongorot ist möglicherweise cancerogen, daher Hautkontakt vermeiden. R 45, 63 - S 45, 53
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-> 04/1998 - 07/2005
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Kristallviolett Kristallviolett (C25H30N3Cl)
Sehr gut wasserlöslicher Triphenylmethanfarbstoff. Gesundheitsschädlich, kann insbesondere Augenschäden verursachen! R 22, 40/41, 50/53 - S 26, 36/37/39, 46, 60/61
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-> 07/2009
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Kupfer, Cu
Rötliches Edelmetall mit hoher thermischer und elektrischer Leitfähigkeit. Bildet den Hauptbestandteil von Messing (Legierung mit Zink) und Bronze (Legierung mit Zinn).
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-> 07/1998 - 05/2000 - 09/2003 - 06/2006 - 08/2009 - 04/2014
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Kupfer(II)chlorid Dihydrat, CuCl2 · 2 H2O
Blaugrüne Kristalle, die in Wasser, Methanol und Ethanol gut, in anderen organischen Lösungsmitteln wenig oder nicht löslich sind. Konzentrierte wässrige Lösungen sind braun, verdünnte Lösungen grün -> blau; sie reagieren schwach sauer. Gesundheitsschädlich. R 20/22 - S 28
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-> 05/2003 - 12/2003 - 08/2004
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Kupfer(II)nitrat Trihydrat, Cu(NO3)2 · 3 H2O
bildet dunkelblaue, sehr gut wasserlösliche, hygroskopische Kristalle. Beim Erhitzen wird Wasser und Salpetersäure abgegeben, bei höheren Temperaturen (> 170°C) zerfällt das Salz in CuO, NO und O2. Brandfördernd, reizend. R 8, 38 - S 28
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-> 07/2007
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Kupfer(II)sulfat Pentahydrat, CuSO4 · 5 H2O
(Kupfervitriol) bildet tiefblaue Kristalle, die in Wasser gut, in organischen Lösungsmitteln nicht löslich sind. In der Natur kommt Kupfersulfat als Verwitterungsprodukt sulfidischer Kupfererze als krustenförmige, körnige oder faserige Aggregate vor. (Chalkanthit) Technisch wird Kupfersulfat durch Einwirkung von Schwefelsäure auf Kupferoxide oder -sulfide gewonnen. Es ist das mit Abstand wichtigste Kupfersalz. Gesundheitsschädlich. R 22, 37/38 - S 22, 28
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-> 02/1998 - 06/2000 - 08/2000 - 03/2001 - 04/2001 - 10/2001 - 02/2002 - 10/2003 - 12/2003 - 01/2005 - 03/2005 - 11/2007 - 12/2009 - 11/2010 - 03/2011 - 06/2013 - 02/2014
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Lebertran
Oleum Jecoris, aus Fischleber gewonnenes gelbes Öl.
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-> 06/1998 - 01/2012
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Leichtbenzin / Ligroin Benzin

Luminol (C8H7N3O2)
(3-Aminophthalsäure-hydrazid) hellgelbes feinkristallines Pulver, in Wasser und Alkoholen praktisch unlöslich, gut löslich in Laugen. Bei Oxidation durch Wasserstoffperoxid tritt Chemilumineszenz auf.
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-> 01/2006 - 05/2016
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Magnesium, Mg
Erdalkalimetall. Wird von Wasser nur langsam, von Säuren sehr leicht angegriffen. Beim Entzünden von Magnesiumband oder Pulver verbrennt es an der Luft mit grellweißer Flamme. Deshalb wurde es früher als "Blitzlicht-Pulver" verwendet.
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-> 02/2000
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Magnesiumbromid, MgBr2
bildet farblose, hygroskopische, gut wasserlösliche Kristalle. MgBr2 entsteht als Nebenprodukt bei GRIGNARD-Reaktionen. Reizend. R 36/37/38 - S 36, 36
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-> 01/2008
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Magnesiumchlorid, MgCl2
bildet als Hexahydrat farblose, hygroskopische Kristalle, die durch hydrolytische HCl-Freisetzung stark korrodierend und reizend wirken. In der Natur kommt es gelöst sowie als Carnallit (Doppelsalz aus KCl+MgCl2) vor. R 36/37 - S 36
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-> 02/2010 - 07/2010 - 12/2014
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Malonsäure Malonsäure (C3H4O4)
(Propandisäure), farblose Kristalle, gut wasserlöslich, reizend, gesundheitsschädlich. R 22, 37/38 - S 22, 26, 28
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-> 05/1998 - 08/2008
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Mangansulfat, MnSO4·H2O
schwach rosafarbenes, gut wasserlösliches Pulver; gesundheitsschädlich, umweltgefährlich. R 20/22, 48, 51/53 - S 22, 61
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-> 08/2008 - 05/2014
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Methanol, CH3OH
(Methylalkohol), giftig, leichtentzündlich. R 11, 23/25 - S 7, 16, 24, 45
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-> 06/1998 - 02/2002 - 01/2004 - 12/2005 - 09/2007 - 04/2009
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Methylenblau Methylenblau (C16H18ClN3S · aq)
Blauer wasserlöslicher Farbstoff, wird vor allem in der Mikroskopie eingesetzt, gesundheitsschädlich. Komponente des Tashiro-Mischindikators. R 22 - S 22, 24/25
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-> 06/1998 - 08/1998 - 01/1999 - 06/2001 - 02/2008 - 02/2017
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Methylorange Methylorange  (C14H14N3NaO3S)
(4-[4-(Dimethylamino)phenylazo]benzolsulfonsäure-Natriumsalz), orangegelbes, wasserlösliches Pulver. In Alkohol kaum löslich. Giftig. Säure-Base-Indikator: pH 3,0-4,4 (rot -> gelb) R 25 - S 36/37/38, 45
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-> 11/2000 - 06/2001 - 02/2002 - 08/2017
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Methylrot Methylrot  (C15H15N3O2)
(2-[4-(Dimethylamino)phenylazo]-benzoesäure) Bildet violette Nadeln, die in Wasser kaum, in Alkohol und Essigsäure gut löslich sind. Säure-Base-Indikator: pH 4,4-6,2 (rot -> gelb), Komponente des Tashiro-Mischindikators. S 36/37/38, 45
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-> 11/2000 - 06/2001 - 02/2002 - 03/2003
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a-Naphthol a-Naphthol (C10H8O)
(1-Naphthol). Farblose Kristalle mit phenolischem Geruch. In Wasser kaum, in organischen Lösungsmitteln und Alkalilaugen gut löslich. Unter Lichteinwirkung färbt sich 1-Naphthol dunkel. Hautschädigend, stark reizend, gesundheitsschädlich. R 21, 36/38, 41, 42/43 - S 22, 26, 36/37/38
-> 02/2005
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b-Naphthol b-Naphthol (C10H8O)
(2-Naphthol). Farblose Kristalle, die in kaltem Wasser kaum, in warmem Wasser etwas löslich sind. In organischen Lösungsmitteln und Alkalilaugen gut löslich. Hautschädigend, mindergiftig. R 20/22 - S 24/25
-> 04/1999
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a-Naphthylamin a-Naphthylamin (C10H9N)
(1-Amino-naphthalin), bildet farblose Nadeln mit unangenehmem Geruch. In Wasser praktisch unlöslich, in organischen Lösungsmitteln gut löslich. Giftig, möglicherweise cancerogen, umweltgefährdend. R 22, 45, 51/53 - S 24, 45, 53, 61
-> 04/1999 - 12/2013
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Natriumacetat Trihydrat, CH3COONa·3H2O
Natriumsalz der Essigsäure, bildet farblos durchscheinende, gut wasserlösliche Kristalle (170g/100ml). In Ethanol löslich (ca. 5g/100ml). Eine wässrige Lösung reagiert alkalisch.
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-> 01/2003 - 02/2009
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Natriumbromat, NaBrO3
Farblose Kristalle, reizend, brandfördernd. R 8, 22, 36/37/38 - S 17, 26, 36
-> 05/1998 - 02/2016
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Natriumbromid, NaBr
Farblose Kristalle, reizend. R 36/37/38 - S 26, 36
-> 05/1998 - 02/2016
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Natriumcarbonat, Na2CO3
(Soda) Wasserfreies Natriumcarbonat bildet ein weißes, Haut und Schleimhäute reizendes Pulver. Daneben existieren drei Hydrate: Monohydrat, Heptahydrat und Decahydrat. Alle drei Hydrate bilden farblose Kristalle. Natriumcarbonat-Lösungen reagieren stark alkalisch. Reizend. R 36 - S 22, 26
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-> 11/2000 - 01/2003 - 07/2005 - 10/2009 - 03/2012 - 04/2013 - 12/2015
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Natriumchlorid, NaCl
Kochsalz, Steinsalz, farblose Kristalle, in Wasser gut, in Alkoholen kaum löslich.
Eine 0,9%ige Kochsalzlösung hat den gleichen osmotischen Druck wie das Blutplasma. Sie kommt als isotonische Kochsalzlösung bei intravenösen Injektionen und Infusionen zum Einsatz.
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-> 07/1998 - 04/1999 - 07/2000 - 07/2005 - 09/2005 - 09/2011 - 01/2013 - 10/2016
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Natriumcitrat Dihydrat, Na3C6H5O7 · 2 H2O
Natriumsalz der Zitronensäure, bildet farblose, wasserlösliche Kristalle. Die wässrige Lösung reagiert stark alkalisch.
-> 01/2010
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Natriumdithionit, Na2S2O4
(Natriumhyposulfit) Weißes, gut wasserlösliches Pulver. Dithionit wird durch Reduktion von Sulfit gewonnen. Diese Reaktion ist reversibel, daher ist Natriumdithionit ein starkes Reduktionsmittel, das in der Färberei (vor allem in der Küpenfärberei), zum Bleichen von Zucker, Sirup und holzhaltigem Papier sowie zur Silber-Reduktion aus Fixierbädern verwendet wird. Reizend. R 22, 31, 37 - S 7/8, 26, 28, 43
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-> 08/2001 - 03/2010 - 12/2011 - 12/2012
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Natriumformiat, HCOONa
Natriumsalz der Ameisensäure, farbloses Pulver, gut wasserlöslich. Reizend. R 36/37/38 - S 26, 36
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-> 11/1998
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Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3
(Natron, Natriumbicarbonat) Weißes, gut wasserlösliches, alkalisch schmeckendes Pulver. Wässrige Lösungen reagieren schwach alkalisch. Beim Erwärmen (über 50°C) Umwandlung zu Na2CO3 unter Abspaltung von CO2 und H2O. Bestandteil von Brausepulver, Backpulver und Antazida. S 22, 24/25
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-> 05/2005
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Natriumhydrogensulfat Monohydrat, NaHSO4·H2O
Mono-Natriumsalz der Schwefelsäure; bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Hydrogensulfate reagieren in Lösung stark sauer. Ätzend. Beim Erhitzen wird zunächst das Kristallwasser abgegeben, ab 460°C erfolgt unter Wasserabspaltung eine Umwandlung zu Natriumdisulfat. R 34, 37 - S 26, 36/37/39, 45
-> 11/2000 - 01/2003
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Natriumhydrogensulfit, NaHSO3
Mono-Natriumsalz der schwefligen Säure, farblose Kristalle, reizend. R 22, 36/38, 40 - S 26, 36/37
-> 12/1998 - 01/2002
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Natriumhydroxid, NaOH
Ätznatron, "kaustisches Soda", kommt meist als weiße Plätzchen in den Handel. Stark ätzend und hygroskopisch. R 35 - S 26, 37/39, 45
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-> 08/1998 - 09/2002 - 03/2005
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Natriumnitrit, NaNO2
Natriumsalz der salpetrigen Säure. Bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Bestandteil des Pökelsalzes. Giftig, brandfördernd. R 8, 25 - S 45
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-> 04/1999 - 02/2005
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Natriumperoxid, Na2O2
Peroxid des Natriums. Bildet ein gelbliches, hygroskopisches Pulver. Natriumperoxid wird in der Industrie als Oxidations- und Bleichmittel verwendet. Ätzend, brandfördernd. R 8, 35 - S 8, 27, 39, 45
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-> 05/2016
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Natriumsilikat, Na[SiO3]
Natriumsalze polymerer Silikate; ätzend. Kommen überwiegend als wässrige Lösungen = Natronwasserglas in den Handel. R 38, 41 - S 26, 28, 37/39
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-> 08/2011
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Natriumsulfat Decahydrat, Na2SO4·10H2O
(Glaubersalz), Natriumsalz der Schwefelsäure; bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle (50g/100ml). Oberhalb von 33°C wird das Kristallwasser abgegeben, es entsteht wasserfreies Na2SO4 (Thenardit), das als Trockenmittel für organische Lösungsmittel eingesetzt werden kann.
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-> 01/2003 - 12/2014
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Natriumsulfit, Na2SO3
Natriumsalz der schwefligen Säure, farblose Kristalle, reizend. R 22, 36/38, 40 - S 26, 36/37
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Natriumthiosulfat, Na2S2O3 · 5 H2O
(Fixiersalz), Natriumsalz der Thioschwefelsäure, farblose Kristalle. In der Fotografie wird Natriumthiosulfat zum "Fixieren" der Filme bzw. Abzüge verwendet: Thiosulfat bildet mit Ag+-Ionen einen stabilen Komplex, das nicht belichtete AgBr wird aus der lichtempfindlichen Schicht herausgelöst. Somit wird ein Nachdunkeln der Fotografien verhindert. S 22, 24/25
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Natriumwolframat Dihydrat, NaWO4 · 2 H2O
bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Reizend. R 36/37/38 - S 26, 36
-> 08/2006
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Natronlauge, NaOH
Lösung von Natriumhydroxid in Wasser. Ätzend. R 35 - S 26, 37/39, 45
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Nickel(II)acetat Tetrahydrat, Ni(CH3COO)2 · 4 H2O
Grünes Salz, gut wasserlöslich, giftig. R 43, 49 - S 36/37/39, 45, 53
-> 06/1999
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Nickel(II)chlorid Hexahydrat, NiCl2 · 6 H2O
Hellgrünes Salz, gut wasserlöslich, giftig. R 25, 43, 49 - S 36/37/39, 45, 53
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-> 06/1999
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Ninhydrin Ninhydrin (C9H6O4)
Ninhydrin bildet hellgelbe, gut wasserlösliche Kristalle. Es wird vor allem zum Nachweis von Aminosäuren und Peptiden verwendet, mit denen es einen blauvioletten Farbstoff ergibt. S 22, 24/25
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-> 09/2000 - 06/2008
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Nitroprussidnatrium, Na2[Fe(CN)5(NO)]·2H2O
Natrium-Pentacyanonitrosylferrat(III) Dihydrat, orangerote Kristalle. Einsatz in der Medizin zur Blutdrucksenkung (Freisetzung von NO, wirkt vasodilatierend = gefäßerweiternd), in der anorganischen und organischen Analytik (Nachweis u.a. von Sulfiden, Thiolen und Ketonen) und zu Nachweis von Ketonkörpern im Urin (Teststreifen). R 20/21, 25 - S 9, 28, 36/37/39, 45
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Oelsäure Ölsäure (C18H34O2)
Ölsäure (oleinsäure, cis-9-Octadecensäure) ist häufigste der einfach ungesättigten Fettsäuren und kommt in fast allen pflanzlichen und tierischen Fetten vor. Sie ist farblos, bei Raumtemperatur flüssig (Smp.: 17°C), in Wasser praktisch unlöslich aber in fast allen organischen Lösungsmitteln gut löslich.
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-> 03/2014
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Orange II Orange II (C16H11N2NaO4S) · 5 H2O
(ß-Naphtholorange, Säureorange A, 2-Hydroxy-naphthalin-1-azo-4'-benzolsulfonsäure Natriumsalz). Rotbrauner Feststoff, gelöst leuchtend orange. Viel verwendeter Textil-Farbstoff. Säure-Base-Indikator (pH 10,2...11,8: orange rot), Farbstoff für die Mikroskopie.
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-> 04/1999
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Oxalsäure Oxalsäure (C2H2O4)
Oxalsäure bildet farblose Kristalle, die in Wasser und Ethanol löslich sind. Wässrige Lösung reagieren stark sauer: pKS1 = 1,27; pKS2 = 4,27. Sie kommt in vielen Pflanzen vor, besonders in Sauerklee, Rhabarber und Sauerampfer. Oxalsäure ist gesundheitsschädlich. R 21/22 - S 2, 24/25
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Paraffin
Als Paraffin bezeichnet man Alkan-Gemische (also Gemische gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffe). Sie sind mit Ether und Chloroform beliebig mischbar bzw. löslich, in Wasser unlöslich. Außerdem dürfen sie nicht fluoreszieren (d.h. sie müssen frei von aromatischen Verbindungen sein). Sie können bei Raumtemperatur flüssig oder fest sein. Nach ihrem Schmelzbereich und der Viskosität unterscheidet man Paraffinöl (Weißöl), Weichparaffin, Petrolatum (Vaseline) und Hartparaffin. Paraffine sind wenig reaktiv (beständig gegen Schwefelsäure, Brom und kalte Salpetersäure). Je nach Eigenschaften werden sie für Kosmetika, als Pflegemittel (für Holz, Metall, Autolack usw.), Modelliermasse, zur Wachsung von Lebensmitteln (Obst, Käse) oder für Kerzen verwendet. Entzündlich oder brennbar. R 10 - S 16
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-> 09/2003
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1-Pentanol   (C5H12O)
(n-Amylalkohol) Farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch. Hauptkomponente in Amylkohol. Mit Wasser wenig, mit organischen Lösungsmitteln gut mischbar. Pentanole wurden früher aus Fuselölen gewonnen, heute erfolgt die Synthese meist durch Hydroformylierung von 1-Buten oder Hydrolyse von 1-Chlorpentan. Entzündlich, reizend. R 10, 20 - S 24/25
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Petrolether Benzin

Phenol Phenol (C6H6O)
(Hydroxybenzol, Karbolsäure) Farblose Nadeln mit eigenartigem Geruch, die sich an der Luft langsam rötlich färben. Giftig, ätzend! Im Gegensatz zu den aliphatischen Alkoholen kann die phenolische OH-Gruppe dissoziieren, wässrige Phenol-Lösungen reagieren schwach sauer.
Phenol wurde 1834 von F. F. Runge im Steinkohlenteer entdeckt. 1865 führte Joseph Baron Lister eine 5%ige Phenol-Lösung als erstes Desinfektionsmittel in der Chirurgie ein. Lister war damit Begründer der Antisepsis.
Phenol ist ätzend und verursacht schwere Nekrosen (Degeneration und Zerfall des Gewebes). Es wird leicht über die Haut resorbiert und ist dann, ebenso wie bei oraler Aufnahme, giftig. R 24/25, 34 - S 2, 28, 44
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-> 01/2004 - 09/2007
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Phenolphthalein (C20H14O4)
Weißes, geruchloses Pulver; in Alkohol und Alkalien löslich, in Wasser praktisch unlöslich. Verwendung als Säure-Base-Indikator (pH 8,2-10,0: farblos  rot)
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-> 08/1998 - 10/1999 - 06/2001 - 03/2003 - 12/2010 - 08/2012 - 01/2015
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Phosphorsäure, H3PO4
Anorganische Säure, bildet als Reinstoff farblose Kristalle (Schmelzpunkt: 42,4°C; bildet oft unterkühlte Schmelzen); im Handel ist vorwiegend eine 85%ige Lösung. Ätzend. R 34 - S 26, 45
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-> 03/2013 - 05/2014
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Phthalsäureanhydrid (C8H4O3)
Farblose, kaum wasserlösliche Substanz; kommt meist in Form weißer Blättchen in den Handel. Mit Alkoholen bilden sich beim Erwärmen die Ester. Phthalsäureanhydrid dient in erster Linie als Ausgangssubstanz für Phthalein-Farbstoffe und Alkydharzen (verzweigtkettige Polyester aus Dicarbonsäuren und drei- und höherwertigen Alkoholen, z.B. Glycerin). Reizend. R 36/37/38 - S 22, 24/25
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-> 12/2004
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L-Prolin Prolin (C5H9NO2)
(S-Pyrrolidin-2-carbonsäure), proteinogene, nicht essentielle Aminosäure. Bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Optisch aktiv.
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-> 09/2000
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1-Propanol, 1-Propanol (C3H8O)
(n-Propanol, Propylalkohol) Farblose Flüssigkeit, mit Wasser und den meisten organischen Lösungsmitteln mischbar. n-Propanol ist als Nebenprodukt der alkoholischen Gärung Bestandteil der Fuselöle. Es wird hauptsächlich als Lösungsmittel eingesetzt, insbesondere für kosmetische Präparate und Desinfektionsmittel, denn es besitzt eine stärker bakterizide Wirkung als Ethanol. Leichtentzündlich. R 11 - S 7, 16
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-> 07/1999
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2-Propanol, 2-Propanol (C3H8O)
(Isopropylalkohol, "Isopropanol") Organisches Lösungsmittel, mit Wasser und vielen anderen organischen Lösungsmitteln gut mischbar. 2-Propanol wird zur Estersynthese, zur Darstellung von Aceton (durch Oxidation) und für Frostschutz- und Enteisungsmittel verwendet. In erster Linie dient es jedoch als Lösungsmittel für Kunst- und Naturharze sowie - da es auch Fette und Proteine gut löst - in Reinigungsmitteln. Leichtentzündlich. R 11 - S 7, 16
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-> 03/1998 - 07/1999 - 04/2002 - 05/2004 - 09/2010
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Quecksilberchlorid, HgCl2
Weißes, wenig lösliches Salz. Hochgiftig, ätzend. R 28, 34, 48/24/25 - S 36/37/39, 45
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-> 10/1998 - 12/1998
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Resorcin (C6H6O2)
(1,3-Dihydroxybenzol) Farblose, sehr gut wasserlösliche Substanz; bildet farblose/durchscheinende Kristalle. Wässrige Lösungen reagieren schwach sauer. (pKS1=9,15; pKS2=11,32) Gut löslich in Alkoholen und Diethylether, in Benzol und Chloroform kaum löslich. An der Luft färbt sich die Substanz allmählich rosa. Resorcin wird zur Herstellung vieler Phenoplaste, Farbstoffe und synthetischer Gerbstoffe benötigt. Gesundheitsschädlich und reizend. R 22, 36/38 - S 26
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-> 12/2004 - 02/2006 - 09/2007 - 03/2009
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Rhodamin B (C28H31ClN2O3)
rotviolettes kristallines Pulver, gut löslich in Wasser unter Bildung einer intensiv blauvioletten Lösung. Rhodamin B wird überwiegend als Farbstoff für Textilien und Papier verwendet, aber auch in der Mikroskopie und als Nachweisreagenz für Antimon eingesetzt. Gesundheitsschädlich. R 22 - S 22, 24
-> 01/2006
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Rizinusöl
Schwach gelbes, viskoses, brennbares, unverdauliches, fettes Öl; wird durch Kaltpressen der Samen der Rizinusstaude (Ricinus communis) gewonnen.
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-> 06/1998 - 03/2002
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Saccharose Saccharose (C12H22O11)
Rohr-, Rüben-, Kristallzucker. Disaccharid aus je einem Molekül Glucose und Fructose. Bildet farblose Kristalle.
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-> 01/1999 - 09/2003 - 03/2004 - 03/2005 - 05/2009 - 06/2013
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Salicylsäure Salicylsäure (C7H6O3)
(2-Hydroxybenzoesäure) Weißes geruchloses Pulver. Gut löslich in Ethanol, Aceton und Diethylether. Die Löslichkeit in Wasser ist stark temperaturabhängig (bei 20°C 0,2 g / 100 ml, bei 100°C 6 g / 100 ml). pKS = 2,98. Salicylsäure bildet mit Eisen(III)-Ionen stabile violette Komplexe. Salicylsäure und einige Derivate wirken analgetisch (schmerzstillend) und antiphlogistisch (fiebersenkend). Der Essigsäureester gehört zu den wichtigsten Wirkstoffen: Acetylsalicylsäure (Aspirin®, ASS) Der Methylester der Salicylsäure, "Wintergrünöl", besitzt einen intensiven Geruch und wird als Aromastoff verwendet. Salicylsäure ist gesundheitsschädlich, das Pulver wirkt reizend. R 22
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-> 01/2004
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Salpetersäure, HNO3
Oxidierende anorganische Säure. Stark ätzend. 100%ige Salpetersäure ist farblos, sie zerfällt aber unter Lichteinwirkung unter Freisetzung von Stickoxiden. Daher ist rauchende Salpetersäure rotbraun gefärbt und gibt braune Dämpfe ab. Konzentrierte Salpetersäure ist etwa 65%ig. Konzentrierte Salpetersäure kann viele organische Verbindungen nitrieren. Darauf beruht die Xanthoproteinreaktion, die Gelbfärbung von Proteinen beim Kontakt mit konz. Salpetersäure. R 35 - S 2, 23, 26, 27
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-> 05/2000 - 12/2001 - 11/2002 - 09/2003 - 11/2009 - 09/2014
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Salzsäure, HCl
(Chlorwasserstoffsäure), wässrige Lösung von Chlorwasserstoff (HCl) in Wasser. Es können (bei 25oC) Konzentrationen bis ca. 38% (= rauchende Salzsäure) erhalten werden. Ätzend. R 34, 37 - S 2, 26
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-> 08/1999 - 02/2000 - 06/2000 - 11/2000 - 12/2001 - 05/2002 - 10/2003 - 12/2003 - 08/2004 - 02/2006 - 11/2007 - 05/2008 - 05/2010 - 07/2011 - 12/2012
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Schiffs Reagenz
(Fuchsin-schweflige Säure), Nachweisreagenz auf Aldehyde.
0,17 g Fuchsin in 100 ml Wasser lösen. 30 ml dieser Lösung zu 270 ml schweflige Säure (ca. 5% SO2 in Wasser) geben.
Variante: 0,3 g Fuchsin in 1000 ml lösen und 15 ml einer 38%igen NaHSO3-Lösung zugeben. 10 Minuten rühren und dann konz. Salzsäure zutropfen, bis die Lösung farblos ist (ca. 10 ml).
R 20, 34 - S 26, 36/37/39, 45
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-> 08/2009
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Schwefel, S8
Schwefel kommt elementar in Form von leuchtend gelben Kristallen vor. Im Handel ist er als feines gelbes Pulver, das in Wasser unlöslich, in den meisten organischen Lösungsmitteln nur wenig löslich ist. Gut löslich ist Schwefel in Schwefelkohlenstoff (CS2). An der Luft verbrennt Schwefel unter Bildung von ätzendem SO2. Auch mit fast allen anderen Elementen werden Verbindungen gebildet, die Reaktionen laufen dabei teilweise sehr heftig ab. R 11 - S 16, 23
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-> 08/2003
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Schwefelsäure, H2SO4
Anorganische Säure, konzentriert sehr aggressiv, ätzend. Zum Verdünnen die Säure vorsichtig, unter Rühren und ggf. Kühlung, in das Wasser einfließen lassen. R 35 - S 26, 30, 45
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-> 05/1998 - 11/1998 - 12/1998 - 01/1999 - 04/1999 - 10/1999 - 09/2001 - 09/2003 - 12/2003 - 10/2005 - 05/2006 - 11/2007 - 03/2009 - 07/2010 - 02/2012 - 04/2015
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Seignettesalz Kaliumnatriumtartrat

Silbernitrat, AgNO3
Farblose Kristalle, die sich am Licht durch teilweise Reduktion zu Silber grau färben. Wird (mit Kaliumnitrat zu Stäbchen verschmolzen) als "Höllenstein" in der Medizin zur örtlichen Gewebeätzung verwendet. Ätzend. R 8, 36/38 - S 7/8, 26, 28
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Stärke
Amylose, weißes Pulver. Polykondensat der Glucose. Zur Herstellung einer 0,1%igen Stärke-Lösung 0,5 g Stärke in 500 ml siedendes Wasser einrühren und so lange weiter erhitzen, bis eine klare Lösung entstanden ist. Frische Stärke-Lösung hält sich nur einige Tage, denn Mikroorganismen, vor allem Pilze, vermehren sich in dieser "Nährlösung". Sie kann jedoch durch 1-2 Körnchen Quecksilberchlorid stabilisiert werden.
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-> 12/1998 - 08/1999 - 03/2004 - 08/2007 - 11/2007 - 04/2008 - 08/2008 - 02/2011 - 06/2013
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Strontiumchlorid, SrCl2
Bildet farblose hygroskopische Kristalle; in Wasser sehr gut löslich. Gesundheitsschädlich. R 22 - S 25
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-> 12/2014
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Strontiumnitrat, Sr(NO3)2
Bildet farblose Kristalle, die in Wasser sehr gut löslich sind; in organischen Lösungsmitteln unlöslich. In der Pyrotechnik wird für Rotfeuer meist Strontiumnitrat eingesetzt. Brandfördernd, gesundheitsschädlich, reizend. R 8, 22, 38 - S 16, 37/39
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-> 01/2000
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Sudan III Sudan III (C22H16N4O)
"Sudan" ist ein Handelsname der I.G. Farben für fettlösliche, wasserunlösliche Farbstoffe. Am gebräuchlichsten ist Sudan III (rot). S 22, 24/25
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-> 06/1998 - 02/2002 - 02/2008 - 10/2014 - 02/2017
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Sulfanilsäure Sulfanilsäure (C6H7NO3S)
(4-Amino-benzolsulfonsäure). Bildet farblose Kristalle, die in Wasser und organischen Lösungsmitteln kaum löslich sind. Gut löslich nur in Alkalilaugen. Wichtige Ausgangsverbindung für Azo-Farbstoffe. Reizend. R 36/38, 43 - S 24, 37
-> 04/1999 - 02/2005 - 12/2013
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Tannine
(Gerbsäure). Gruppe natürlicher Polyphenole, die sich formal von der Gallussäure ableiten. Das meist hellgelbe Pulver besitzt einen schwachen, eigenartigen Geruch und adstringierenden (zusammenziehenden) Geschmack. Tannin wird hauptsächlich aus Pflanzengallen gewonnen, kommt aber auch in vielen anderen Pflanzenteilen, besonders in der Rinde von Eichen vor.
Tannine werden zum Gerben von Häuten, zur Herstellung von Eisen-Gallus-Tinte und in der Heilkunde als Antiseptikum (zur Desinfektion) und Hämostyptikum (zur Blutstillung) verwendet. Da viele Proteine, Schwermetalle und Alkaloide von Gerbsäuren ausgefällt werden, kommen Tannine auch zur Klärung von Getränken sowie bei Vergiftungen zum Einsatz.
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-> 06/2000 - 01/2002 - 04/2015
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Tashiro-Mischindikator
Alkoholische Lösung von 0,1% Methylenblau und 0,03% Methylrot. Indikator für Säure-Base-Titrationen: pH 4-6 (violett -> grau -> grün)
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Thymolblau (C27H30O5S)
(Thymolsulfonphthalein) Braungrünes, in Wasser kaum, in Alkohol und verdünnten Laugen lösliches Pulver. Säure-Base-Indikator mit zwei Umschlagbereichen: pH 1,2-2,8 (rot -> gelb), pH 8,0-9,6 (gelb -> blau).
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-> 11/2000 - 02/2009
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Titanoxidsulfat, ZiOSO4 · H2O
(Titanylsulfat) bildet farblose Kristalle, die in Wasser nur wenig, in Säuren gut löslich sind. Die Chemikalien enthalten in der Regel noch Schwefelsäure, sind daher ätzend. R 35 - S 26, 36/37/39, 45
-> 02/2012
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Toluol Toluol (C7H8)
(Methylbenzol) Farbloses, brennbare Flüssigkeit mit benzolartigem Geruch. Mit Wasser nicht, mit den meisten organischen Lösungsmitteln gut mischbar. Ausgangssubstanz vieler aromatischer Verbindungen und wichtiges Lösungsmittel. Leichtentzündlich. R 11, 20 - S 16, 29, 33
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-> 02/2002 - 11/2014
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Triethylamin Triethylamin (C6H15N)
klare farblose Flüssigkeit, von unangenehmen stark aminartigen Geruch. Mit kaltem Wasser mischbar, oberhalb von 18,7°C nur wenig in Wasser löslich. Triethylamin ruft auf der Haut schwere Verätzungen hervor, die Dämpfe sind stark reizend. R 11, 36/38 - S 16, 26, 29
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-> 07/2004
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Wasser, H2O
(Dihydrogenmonoxid), anorganisches Lösungsmittel.
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Wasserstoffperoxid, H2O2
Reines Wasserstoffperoxid ist eine farblose Flüssigkeit, die explosionsartig in Wasser und Sauerstoff zerfallen kann. Es kommt als wässrige Lösung in unterschiedlicher Konzentration in den Handel (bis 30% = "Wasserstoffsuperoxid"). Wasserstoffperoxid-Lösungen werden zur Desinfektion und zum Bleichen verwendet ("Superoxidblond"). Der Zerfall wird von einigen organischen Stoffen und vielen Schwermetall-Ionen katalysiert. Zur Stabilisierung werden Wasserstoffperoxid-Lösungen Komplexbildner, z.B. Phosphate, zugegeben. Wasserstoffperoxid ist Ätzend. R 34 - S 3, 28, 36/39, 45
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-> 10/1998 - 10/2000 - 07/2001 - 09/2001 - 08/2004 - 01/2006 - 08/2008 - 02/2012 - 12/2012 - 03/2013 - 08/2014 - 04/2016 - 05/2016
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Weinsäure Weinsäure (C4H6O6)
(2,3-Dihydroxybutandisäure, 2,3-Dihydroxybernsteinsäure, Weinsteinsäure), Organische zweibasige Säure. Die Salze heißen Tartrate. Weinsäure bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle, die auch in Methanol, Ethanol, Propanol und Glycerin löslich sind. Die Weinsäure tritt in drei Stereoisomeren auf: L(+)- (= 2R,3R), D(-) (= 2S,3S) und meso-Weinsäure (2R,3S). L(+)-Weinsäure kommt in vielen Früchten vor, Kaliumhydrogentartrat scheidet sich als "Weinstein" nach der Gärung des Weines aus.
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-> 01/2002 - 04/2016
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Xylole o-Xylol o-Xylol, p-Xylolp-Xylol (C8H10)
(Dimethylbenzol) Alle drei Isomere sind farblose, brennbare, mit wasser nicht, mit den meisten organischen Lösungsmitteln gut mischbare Flüssigkeiten. Als Lösungsmittel kommt in der Regel ein Gemisch aller drei Isomere zum Einsatz, wobei ortho- und para-Xylol üeberwiegen. Leichtentzündlich. R 10, 20 - S 24/25
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-> 02/2002
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Zink, Zn
Unedles Metall. Wird von Wasser infolge Passivierung kaum angegriffen, ist jedoch in verdünnten Säuren leicht löslich.
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-> 07/1998 - 01/2000 - 05/2003 - 08/2003 - 10/2003 - 04/2005 - 06/2006 - 08/2006 - 02/2012 - 12/2013
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Zinkchlorid, ZnCl2
Wasserfreies Zinkchlorid ist stark hygroskopisch. Es bildet ein weißes körmiges Pulver, das an der Luft rasch zerfließt. Sehr gut wasserlöslich, die Lösungen reagieren sauer; gut löslich in vielen organischen Lösungsmitteln (Alkohole, Aceton, Diethylether). Aus wässrigen Lösungen kristallisiert das Tetrahydrat aus. Zink-Ionen sind für Mikroorganismen giftig, Zinkchlorid wird daher auch als Holzschutzmittel eingesetzt. R 34 - S 7/8, 28, 29
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-> 12/2004 - 01/2016 - 08/2016
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Zinksulfat, ZnSO4 · 7 H2O
("Zinkvitriol") bildet farblose, gut wasserlösliche Kristalle. Durch Entwässern entsteht daraus das Monohydrat. Industriell wichtigste Zink-Verbindung; wird auch in der Färberei (als Beizmittel) und in der Medizin aufgrund seiner bakteriziden und adstrinierenden Wirkng angewendet. S 22
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-> 07/2017
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Zinn(II)chlorid, SnCl2
bildet weiße Kristalle, die in Wasser, Alkoholen, Ketonen und Ethern löslich sind. Zinn(II)chlorid kann leicht zu Zinn(IV)-Verbindungen oxidiert werden. Gesundheitsschädlich. R 22, 36/37/38, 43 - S 24/25/26, 37
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-> 01/2008
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Zirkonylchlorid, ZrOCl2·H2O
Zirconium(IV)dichloridoxid Octahydrat) weißes Pulver; in Wasser wenig, in organischen Lösungsmitteln nicht löslich. Ätzend. R 34, 37 - S 26, 36/37/39, 45
-> 08/2013
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Zitronensäure Zitronensäure (C6H8O7)
Citronensäure, organische dreibasige Säure. Die Salze heißen Citrate. Zitronensäure bildet wasserfrei oder als Monohydrat farblose Kristalle die gut wasserlöslich aber nicht hygroskpisch sind; löslich in Methanol und Ethanol, in den meisten organischen Lösungsmitteln unlöslich. Sie ist nicht optisch aktiv. Zitronensäure wird von allen Lebewesen im Citrat-Zyklus produziert und ist somit an der Energiegewinnung beteiligt. Sie kann leicht aus Citrusfrüchten isoliert werden. Heute erfolgt die Produktion hauptsächlich biotechnologisch. Reizend. R 36 - S 24/25
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-> 03/2002 - 03/2004 - 06/2004 - 05/2009 - 10/2009 - 03/2012
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